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Jusos und SPD Bruchsal besuchen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge

Jusos in Aktion

Am 17. Juni besuchten Vertreter der Jusos, die den Besuch organisiert hatten, und der SPD Bruchsal die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Schnabel-Henning-Straße in Bruchsal, um sich ein Bild über die Lage der Flüchtlinge, aber auch der Situation vor Ort zu machen.

Ingo Gießmann, Leiter der Gemeinschaftsunterkunft, stellte die Einrichtung vor und beantwortete die vielen Fragen der Bruchsaler Genossen. So konnte in Erfahrung gebracht werden, dass momentan 140 Bewohner aus 15 Nationen in der Unterkunft untergebracht sind und dass es sich bei der Hälfte von ihnen um Familien, oftmals mit kleinen Kindern, handelt.
Besonders erfreut war die SPD-Delegation, darüber dass die Ressentiments und Vorurteile, die vor der Schaffung der Flüchtlingsunterkunft bei einigen Bürgern bestanden hatten durch das Bürgerforum sowie die Netzwerkarbeit der Gemeinschaftunterkunft abgebaut werden konnten sowie darüber, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal sehr gut funktioniert. So gab es keine Beschwerden durch Anwohner und die Selbstversorgung der Asylbewerber mittels Gutscheinen und Taschengeld funktioniert hervorragend.
Auch haben die Besucher mit Freude vernommen, dass sich viele Bruchsaler ehrenamtlich in der Gemeinschaftsunterkunft engagieren. So stellen sich beispielsweise Bürger freiwillig als Dolmetscher zur Verfügung, bieten Sprachkurse an oder unterstützen die Flüchtlinge im Alltag in ihrer neuen Heimat.
Die Bruchsaler Sozialdemokraten waren nach der Führung durch die Gemeinschaftsunterkunft von der hervorragenden Arbeit die dort geleistet wird, beeindruckt.
"Der Eindruck, den ich vor Ort gewinnen konnte, bestärkt mich und die gesamte Juso AG, in der Unterstützung für die Gemeinschaftsunterkunft. Eine menschenwürdige Asylpolitik beginnt für uns vor Ort", so der Juso-Vorsitzende Tobias Borho.
Die Besucher hatten auch Sachspenden, in Form von Bettwäsche, Handtüchern, Besteck und Geschirr im Gepäck und möchten die Bruchsaler ebenfalls zu solchen Spenden auffordern, da die Flüchtlinge häufig nur mit ihren Kleidern am Leib in Deutschland ankommen und von Amts wegen nur mit dem aller Nötigsten ausgestattet werden.

 

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